26.05.2026 | Vernehmlassung
Eine unverhältnismässig bürokratische Umsetzung der Kostendämpfungsmassnahmen gefährdet die Qualität der Versorgung, die Patientensicherheit und den Zugang zu innovativen und wirksamen Therapien. Die FMH lehnt deshalb die vorgeschlagenen Änderungen von KVV und KLV ab und fordert eine grundlegende Überarbeitung – unter frühzeitigem Einbezug der medizinischen Fachexpertise, mit Blick auf internationale Entwicklungen und mit konsequenter Ausrichtung an der Versorgungsrealität in Praxis und Spital.
26.05.2026 | Vernehmlassung
Die FMH lehnt die vorgeschlagene Verschärfung des Ausländer- und Integrationsgesetzes ab. Aus medizinischer und ethischer Sicht braucht es weiterhin eine sorgfältige Einzelfallbeurteilung, damit gesundheitliche Risiken und die besondere Schutzbedürftigkeit vulnerabler Personen angemessen berücksichtigt werden.
26.05.2026 | Vernehmlassung
Die FMH begrüsst die Stärkung der 3R-Forschung und das Ziel, Alternativen zu Tierversuchen gezielt voranzutreiben. Entscheidend ist aus Sicht der FMH, dass neue Methoden wissenschaftlich valide, international anerkannt und mit Blick auf Patientensicherheit sowie Forschungsqualität sorgfältig weiterentwickelt werden.
01.05.2026 | Vernehmlassung
Die FMH beschränkt sich in ihrer Stellungnahme zur Neuordnung der ausserparlamentarischen Kommissionen im Rahmen der Überprüfung 2025 auf die Gesetzesanpassungen, welche die Ärzteschaft aktuell oder potentiell betrifft: die Auflösung der Kommissionen Eidgenössische Kommission für Pandemievorbereitung, die Reduzierung der Mitgliederzahl der Medizinalberufekommission sowie die Änderung des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes und der dazugehörigen Verordnung.
17.03.2026 | Vernehmlassung
Die Vorlage setzt sich für eine konsequente Umsetzung des verfassungsmässigen Auftrages ein. Insbesondere sollen durch Ausnahmen im Gesetz geschaffene Lücken nicht zu einer Gefährdung von Kindern- und Jugendlichen führen. Deshalb weist die FMH darauf hin, dass einige Punkte ergänzt werden müssen.
12.03.2026 | Vernehmlassung
Die FMH erachtet es als Kernaufgabe des Gesundheitswesens und der Politik, der Schweizer Bevölkerung nicht nur ein bezahlbares, sondern in erster Linie ein qualitativ hochwertiges Gesundheitsversorgungssystem zur Verfügung zu stellen. Wir anerkennen das Ziel, die Kosten zu dämpfen – lehnen aber Sparübungen auf Kosten der Grundversorgung, der Patientensicherheit, des medizinischen Standards oder der Behandlungsqualität ab.
12.12.2025 | Vernehmlassung
Seltene Krankheiten sind eine Herausforderung für das Gesundheitssystem, zentral ist insbesondere die Koordination von Versorgung, Registerführung und Forschung. Deshalb begrüsst die FMH grundsätzlich das neue Gesetz zur Stärkung bestehender Versorgungsstrukturen, zur schweizweiten Regelung von Erfassung und Forschung sowie zur Verbesserung von Lebensqualität und medizinischer Versorgung Betroffener. Gleichzeitig muss der Gesetzesentwurf aus Sicht der Ärzteschaft in wesentlichen Punkten überarbeitet werden.
27.10.2025 | Vernehmlassung
Die Weiterentwicklung der bilateralen Beziehungen ist Voraussetzung für die Stabilität des Schweizer Gesundheitswesen. Die Schweiz ist existentiell darauf angewiesen, weil die Gesundheitsversorgung sowohl personell als auch materiell davon abhängig ist. Die FMH beschränkt sich in ihrer Stellungnahme auf die Gesetzesanpassungen, welche die Ärzteschaft aktuell oder potentiell betrifft.
10.10.2025 | Vernehmlassung
Die FMH begrüsst, dass die medizinische Versorgungssicherheit auf Verfassungsebene aufgenommen wird und der Wichtigkeit der Versorgungssicherheit Rechnung getragen wird. Die FMH fordert, dass die zentralen Elemente der Volksinitiative – insbesondere Forschung und Entwicklung, Vorräte und Vertrieb – im Gegenentwurf ergänzt werden. Weiter fordert die FMH, dass die direkte Bundeskompetenz zur Produktion gestrichen wird. In Frage kommt nur eine subsidiäre Kompetenz in Notlagen.
10.10.2025 | Vernehmlassung
Die FMH begrüsst im Grundsatz die Ziele der E-ID-Verordnung zur Schaffung einer vertrauenswürdigen und freiwillig nutzbaren digitalen Identität. Für das Gesundheitswesen sind insbesondere Schnittstellenverpflichtungen, zusätzliche Infrastruktur, administrative Belastungen, die faktische EPD-Nutzungspflicht sowie Datenschutz- und Sicherheitserfordernisse zentral. Zudem darf die Umsetzung Ärztinnen und Ärzte nicht zusätzlich mit Administration oder Kosten belasten, die in den Tarifen nicht betriebswirtschaftlich berücksichtigt sind.