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Projekt MARS – Integrales Gesundheitsinformationssystem

Gesamtprojekt MARS

Im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen hat das Bundesamt für Statistik BFS den Auftrag ein Informationssystem aufzubauen und anschliessend zu betreiben. Die Arbeiten laufen beim BFS unter dem Projektnamen «Aufbau der Statistiken der ambulanten Gesundheitsversorgung als Beitrag für ein integrales statistisches Gesundheitsinformationssystem», kurz MARS (Modules Ambulatoires des Relevés sur la Santé).

 

Damit das Gesundheitswesen der Schweiz den künftigen Herausforderungen gewachsen ist, beabsichtigt der Bundesrat in seinem Bericht «Gesundheit 2020» das Angebot, die Prozesse und die Strukturen zu modernisieren. Verbesserungen können nur dann zielgerichtet umgesetzt werden, wenn Transparenz über die erbrachten Leistungen, deren Nutzen und Kosten besteht.
 
Ziel des Projektes MARS ist gemäss dem Bundesamt für Statistik BFS der Aufbau der Statistiken zur ambulanten Gesundheitsversorgung. Dies soll unter anderem anhand folgender Prinzipien erfolgen:
  • Die Grundsätze des Datenschutzes werden vollständig umgesetzt
  • Die Umsetzung der Erhebungen erfolgt priorisiert und stufenweise
  • Vorhandene Informationen werden nicht erneut erfragt
  • Bestehende Erhebungsinstrumente sollen sinnvoll angepasst werden
  • Die Partner werden transparent über das Projekt informiert und involviert 

 

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Das Projekt MARS des BFS ist in verschiedene Teilprojekte aufgegliedert. Folgende Teilprojekte werden bei der Umsetzung in einem ersten Schritt priorisiert realisiert:
 
  • Strukturdaten Spital ambulant (Teilprojekt 1): Erweiterung der bestehenden Krankenhausstatistik um den ambulanten Bereich
  • Patientendaten Spital ambulant PSA (Teilprojekt 2): Erfassung von Informationen zu den erhaltenen ambulanten Leistungen
  • Strukturdaten Arztpraxen und ambulante Zentren (Teilprojekt 3): Erhebung der Betriebsinformationen bei Einzel- und Gruppenpraxen sowie ambulanten Zentren
 
Das Teilprojekt «Strukturdaten Spital ambulant» wurde mit der Erhebung der Daten 2013 in die Krankenhausstatistik aufgenommen und abgeschlossen.
 
Die erste Erhebung der «Patientendaten Spital ambulant» wurde für die Daten des Kalenderjahres 2014 durchgeführt. Der reguläre Betrieb löst das Teilprojekt ab.
 

Die «Strukturdaten Arztpraxen und ambulante Zentren» werden ab November 2016 erstmalig erhoben.

 

Start der Erhebung Strukturdaten Arztpraxen und ambulante Zentren am 15.11.2016: NUR zu statistischen Zwecken!

 

Im Rahmen von MARS startet das Bundesamt für Statistik BFS am 15. November 2016 die Befragung zu den Strukturdaten Arztpraxen und ambulanten Zentren für das Datenjahr 2015. Die Daten aus der ersten im November 2016 startenden Erhebung zu den «Strukturdaten Arztpraxen und ambulante Zentren (MAS) 2015» werden nur zu statistischen und NICHT zu aufsichtsrechtlichen Zwecken (Art. 59a KVG) erhoben und verwendet. Erhoben werden dabei Daten der Arztpraxen und Leistungserbringer zur Infrastruktur, zur Aus- und Weiterbildung des Personals und Finanzkennzahlen. Das BFS stützt sich dabei für die am 15.11.2016 startende Erhebung ausschliesslich und damit abschliessend auf die folgenden gesetzlichen Grundlagen:
 
  • Bundesstatistikgesetz BStatG, Art. 3, und Verordnung über die statistischen Erhebungen des Bundes (Statistikerhebungsverordnung), Anhang Nr. 58-62, 193-194
  • Bundesgesetz über die Krankenversicherung KVG, Art. 23 (Bearbeitung der Daten nach BStatG)
 
Dies bedeutet für die einzelnen Leistungserbringer und die Mitglieder der FHM Folgendes:
 
  • Datenerhebung und Datenverwendung NUR für statistische Zwecke.
  • Die Daten werden NICHT zu aufsichtsrechtlichen Zwecken (Art. 59a KVG) erhoben und verwendet.
  • Art. 30 KVV und das Bearbeitungsreglement kommen nicht zu Anwendung.
  • Die besonderen Bestimmungen der Nr. 193 zur Anwendung von Art. 59A KVG im Bundesstatistikgesetz gelten nicht.
  • Keine Datenweitergabe an das BAG oder an andere Datenempfänger.
  • Mit der Teilnahme an der ersten Erhebung geht keine automatische Zustimmung für weitere Erhebungen auch unter dem Aspekt von Art. 59a KVG einher.
  • Im Rahmen der Erhebung vom 15.11.2016 erfolgen keine Sanktionen.
 
Das Bundesamt für Statistik BFS wird die Leistungserbringer bzw. die Arztpraxen als juristische Person anschreiben. Als Basis für die Ermittlung der befragten Grundgesamtheit dienen das Betriebs- und Unternehmensregister (BUR) und die Unternehmens-Identifikationsnummer (UID). Die Leistungserbringer erhalten die Einladung und die Zugangsdaten für die Erhebung direkt vom Bundesamt für Statistik zugestellt. Bei Rückfragen der Leistungserbringer zum Fragebogen bietet das BFS eine Hotline an: hotline.MAS@bfs.admin.ch oder 0800 00 55 99 (kostenlose Nummer) von Montag bis Freitag, 9.00  – 12:00 Uhr und 13.00 – 17.00 Uhr.
 

Schnittstellen der RoKo (Ärztekasse), NewIndex und FMH  

 
 
Aufgrund der soeben aufgeführten Rahmenbedingungen des BFS stellt die FMH zusammen mit der RoKo (Ärztekasse) und NewIndex den Leistungserbringern einen Webservice bzw. je eine Schnittstelle zur Verfügung, um den Aufwand für die Dateneingabe zu vermindern.
 

Die FMH, die RoKo (Ärztekasse) und NewIndex bieten den Leistungserbringern je eine Schnittstelle an, damit die bei den drei Organisationen vorhandenen Daten in den Fragebogen des BFS übertragen werden können. Die Übertragung der Daten erfolgt nur durch die Genehmigung und Verifizierung des einzelnen Leistungserbringers. Im Informationsschreiben finden Sie die wichtigsten Informationen zu den drei Schnittstellen. Die Schnittstellen haben zum Ziel, den Aufwand für die Leistungserbringer bei der Dateneingabe beim BFS zu reduzieren sowie die Datenqualität zu erhöhen. 

 

 

  • Auf dem Weg zum MARS  

  • Artikel des Bundesamts für Statistik (BFS) in der Schweizerischen Ärztezeitung Nr. 7, 2016


 
 
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