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Wer finanziert die ärztliche Weiterbildung?

Bund und Kantone haben im Rahmen des Dialogs «Nationale Gesundheitspolitik»(NGP) die Plattform «Zukunft ärztliche Bildung» ins Leben gerufen. Hier hat das SIWF neben vielen weiteren Organisationen massgebend an der Entwicklung eines Modells für die Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung mitgewirkt.  

 

Der Dialog NGP hat das Modell am 25. August 2011 im Grundsatz gutgeheissen. Es verpflichtet alle Spitäler und Kliniken, die ihrem Potential entsprechende Anzahl Assistenzärztinnen und -ärzte weiterzubilden. Institutionen, welche die Qualitätskriterien des SIWF erfüllen, erhalten pro Weiterbildungsstelle einen noch zu definierenden Beitrag. Ziel ist es, wirksame Anreize zu schaffen, damit die Qualität der ärztlichen Weiterbildung auch mit der neuen Spitalfinanzierung sichergestellt ist.  

 

Auf der Grundlage dieser Arbeiten hat die GDK am 20. November 2014 eine interkantonale Vereinbarung zur Finanzierung der ärztlichen Weiterbildung verabschiedet. Damit sollen alle Kantone einen Minimalbeitrag von CHF 15'000 pro Assistenzarzt / Assistenzärztin für die ärztliche Weiterbildung bezahlen. Gleichzeitig ist ein interkantonaler Ausgleich der ungleichen finanziellen Belastung der Kantone vorgesehen. Der Ratifizierungsprozess sollte bis 2016 abgeschlossen sein.

 

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